Elektro-Auto – wie ist die Million zu schaffen?


Dienstag, 9. Mai 2017


08.00 Uhr EINLASS

09.00 Uhr ERÖFFNUNG
Stephan-Andreas CASDORFF Chefredakteur, Der Tagesspiegel

09.05 Uhr KEYNOTE

Axel HARRIES Head of CASE, Daimler AG

09.35 Uhr KEYNOTE

Matthias WISSMANN Präsident, Verband der Deutschen Automobilindustrie e.V.

10.00 Uhr KEYNOTE
Norbert BARTHLE, MdB Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

10.30 Uhr KEYNOTE 
Dr. Nicole HOFFMEISTER-KRAUT, MdL Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg

11.00 Uhr PAUSE

11.30 Uhr IMPULS
Elke TEMME Senior Vice President Elektromobilität, innogy SE

11.40 Uhr DISKUSSION: STROM, GAS ODER WASSERSTOFF – WAS KOMMT STATT DIESEL?

Seit 2015 wird darüber gestritten, was der Diesel in der Atmosphäre hinterlässt. Nun fordern einzelne Bundesländer das Aus für Diesel und Benzin in deutschen Innenstädten. Deutschland muss sich weiterhin auf eine Klage der Europäischen Union wegen Verstößen gegen die Luftreinhaltungsrichtlinie einstellen. Doch was soll statt des Diesels kommen? Weder die Forschungsförderung der Politik noch die Entwicklungsaktivitäten der Hersteller lassen eindeutige Prognosen zu. Es wird wohl einen Mix geben und die Verbraucher entscheiden. Der Diesel selbst könnte dank synthetischer Kraftstoffe und verbesserter Technologie einen zweiten Frühling erleben. In dem Panel blicken wir in die Zukunft: Welcher Kraftstoff setzt sich durch und wie können die Deutschen zum Umsteigen bewegt werden?

Moderation: Dagmar DEHMER Hauptstadtredaktion, Der Tagesspiegel 

Dr. Klaus BONHOFF Sprecher der Geschäftsführung, NOW GmbH
Uwe BRENDLE
 
Referatsleiter Umwelt und Verkehr, Elektromobilität, BMUB
Henrik FALK Vorstandsvorsitzender, Hamburger Hochbahn AG
Dr. Gerd LANDSBERG Hauptgeschäftsführer, Deutscher Städte- und Gemeindebund

12.45 Uhr LUNCH

13.45 Uhr KEYNOTE
Prof. Anders LEVERMANN, Ph.D. Co-Leiter "Nachhaltige Lösungsstrategien", Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

14.05 Uhr DISKUSSION: BUNDESTAGSWAHL 2017  WOHIN STEUERT DEUTSCHLAND BEI KLIMASCHUTZ, CO2 UND ELEKTROMOBILITÄT?

Ziele sind vor allem bei politischen Projekten wichtig, die eine Zeitenwende bedeuten. Ambitionierte Ziele wiederum dokumentieren den unbedingten Willen zur Veränderung. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass man sie verfehlt, ist hoch. Als sicher gilt, dass sowohl die CO2-Einsparziele als auch die Pläne der Bundesregierung, eine Millionen E-Autos auf die Straße zu bringen, nicht zu schaffen sind. Sind die Ambitionen zu hoch? Liegt es vielleicht an den Instrumenten oder ist die Umsetzung fehlerhaft? Wir fragen die verkehrspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen, worauf wir uns nach der Wahl im September einstellen müssen. Jeder Sprecher hat fünf Minuten Zeit, um die politische Strategie seiner Partei zu skizzieren. Anschließend stellen wir Fragen.

Moderation: Kevin HOFFMANN Ressortleiter Wirtschaft, Der Tagesspiegel 

Steffen BILGER, MdB Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Digitale Infrastruktur, CDU/CSU-Fraktion, Deutscher Bundestag
Stephan KÜHN, MdB Verkehrspolitischer Sprecher, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Deutscher Bundestag
Thomas LUTZE, MdB Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Fraktion Die Linke, Deutscher Bundestag
Andreas RIMKUS, MdB Stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher, SPD-Fraktion, Deutscher Bundestag

15.00 Uhr PAUSE

15.30 Uhr DISKUSSION: WEG VOM INDIVIDUALVERKEHR  WAS KÖNNEN LOGISTIK UND ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR LEISTEN?

Je größer eine Stadt ist, desto wichtiger ist eine gute Infrastruktur. Denn Menschen und Waren müssen an ihr Ziel kommen, effizient und günstig – und das Tag für Tag. 2,7 Millionen Fahrten unternahmen die Berliner Verkehrsbetriebe nach eigenen Angaben im Jahr 2014 täglich, der Trend: steigend. Der Online-Versandhandel boomt, und immer mehr Zusteller drängen in die mit Feinstaub belasteten Innenstädte. Können die Städte das rasante Wachstum der Vergangenheit auch in Zukunft verkraften? In diesem Panel befragen wir Praktiker nach möglichen Alternativen: Welche klimaschonenden Ideen gibt es für die „letzte Meile“? Welche Perspektiven bietet der Nahverkehr in Fragen des Klimaschutzes? Und warum hinkt Deutschland in der Umsetzung der Elektromobilität hinterher?

Moderation: Jens TARTLER Hauptstadtredaktion, Der Tagesspiegel 

Alexander BARTELT Head of Corporate Responsibility, Hermes Germany GmbH
Prof. Dr.-Ing. Achim KAMPKER 
CEO, StreetScooter GmbH
Torsten MARECK Bereichsleiter Omnibus, Berliner Verkehrsbetriebe

16.30 Uhr KEYNOTE
Matthias MACHNIG Staatssekretär, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

17.00 Uhr DISKUSSION: WERTSCHÖPFUNGSKETTEN IM WANDEL  WIE VERÄNDERT DIE ELEKTROMOBILITÄT DIE INDUSTRIE? 

Die Automobilindustrie steht vor dem größten Wandel seit der Erfindung des Verbrennungsmotors: Das E-Auto braucht weder Ölfilter noch Kraftstoffpumpen. Alte Komponenten und Kompetenzen verschwinden vom Markt. Dafür werden neue gebraucht. Vor allem Technologien sind gefragt, denn das Auto der Zukunft fährt vernetzt, autonom und wird in Großstädten geteilt. Automobilhersteller und Zulieferer stehen damit vor der Herausforderung, ihre Wertschöpfungsketten neu zu konfigurieren: Sie müssen sich als Anbieter von Hard- und Software sowie von intelligenten Mobilitätsdienstleistungen etablieren – und konkurrieren mit Riesen anderer Branchen. Wir wollen wissen, wie der Wandel gelingen kann, was er für Arbeitnehmer bedeutet und wie Deutschland im internationalen Technologiewettbewerb führend bleibt.

Moderation: Alfons FRESE Stellv. Ressortleiter Wirtschaft, Der Tagesspiegel 

Bernhard HAGEMANN Leiter E-MOTIVE, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
Frank IWER Leiter Strategische und Politische Planung, IG Metall 
Thomas LIEBER Leiter Elektrifizierungsprojekte, Volkswagen AG 

18.00 Uhr GET TOGETHER

Mittwoch, 10. Mai 2017


08.00 Uhr EINLASS

09.00 Uhr ERÖFFNUNG
Stephan-Andreas CASDORFF Chefredakteur, Der Tagesspiegel 

09.05 Uhr KEYNOTE
Dr. Bernhard ROHLEDER Hauptgeschäftsführer, Bitkom e.V. 

09.30 Uhr IMPULS
Guido WALLRAVEN Projektleiter, Klimakommune Saerbeck 

09.50 Uhr IMPULS

Christian RICKERTS Staatssekretär, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin

10.15 Uhr DISKUSSION: HAMBURG, BERLIN, MÜNCHEN  WIE 'SMART' SIND DEUTSCHE STÄDTE?

Kennen Sie Santander? Die spanische Kleinstadt gilt als die „smarteste“ Stadt Europas. Dort bestellen Abfallcontainer die Müllabfuhr, Laternen schalten sich ab, wenn niemand vorbeiläuft und freie Parkplätze melden suchenden Autofahrern ihren Standort. Die Basis der Kommunikation: Sensoren, die Daten aufnehmen und auswerten. Die intelligenten Technologien werden künftig alle Bereiche der Stadt erfassen: Verkehr, Energie, Wohnen, Wirtschaften. Sie wollen das Leben in den Metropolen effizienter, bequemer und klimafreundlicher machen. Auch in Deutschland gibt es Pläne und digitale Pilotprojekte. Hamburg gilt als Vorreiter, ebenso Berlin und München. Wir fragen die Architekten der „smart city“, wo heute schon „smart“ drinsteckt, was die intelligente Stadt kostet, wie der Menschen damit zurechtkommt und wer seine Daten schützt.

Moderation: Gerd NOWAKOWSKI Leitender Redakteur, Der Tagesspiegel 

Prof. Dr. Dietmar GÖHLICH Vorstandsvorsitzender, Mobility2Grid, TU Berlin
Alexander HAPP Geschäftsführer Development DE, BUWOG Group
Kirstin HEGNER-CORDES 
Managing Director Digital Hub Mobility, UnternehmerTUM GmbH
Michael KUHN Head of Communications, moovel Group GmbH
Nicolas ZIMMER Vorstandsvorsitzender, Technologiestiftung Berlin  

11.15 Uhr LUNCH

11.45 Uhr IMPULS
Hans-Christian BOOS Gründer und Geschäftsführer, arago GmbH

12.00 Uhr DISKUSSION: VERNETZT UND AUTONOM  WAS BRAUCHT DEUTSCHLAND FÜR DEN DIGITALEN WANDEL?

Carl Benz würde das Auto von morgen nicht mehr wiedererkennen: Hochtechnologisch, vernetzt, personalisiert, selbstständig fahrend und lernend, gleicht es eher einem Supercomputer auf vier Rädern. Die Automobilhersteller investieren hierzulande viel in Forschung und Entwicklung, um ihn auf die Straße zu bringen. Doch in Sachen Innovationsfähigkeit könnten andere Branchen und Länder schneller und besser sein. Die Deutschen gelten in der Umsetzung von Innovationen als vorsichtig und detailorientiert. Das zeichnet deutsche Ingenieurskunst wiederum aus. Wir fragen, wann die automobile Vision von morgen fahren kann, welche Unterschiede es zwischen Entwicklern in Deutschland und anderen Ländern gibt und was Deutschland braucht, um im digitalen Zeitalter durchzustarten.

Moderation: Sascha KLETTKE Chef vom Dienst, Tagesspiegel-Politikmonitoring 

Dr. Michael BARILLÉRE-SCHOLZ Leiter Autonomes Fahren Personenverkehr, Deutsche Bahn Connect GmbH
Kurt BLUMENRÖDER
 Sprecher der Geschäftsführung, IAV GmbH 
Hans-Christian BOOS Gründer und Geschäftsführer, arago GmbH 
Michael BÜLTMANN Geschäftsführer, HERE Deutschland GmbH
Dr. Eberhard ZEEB Head of autonomous-hub at CASE, Daimler AG 

13.00 Uhr LUNCH

15.00 Uhr ENDE

Änderungen im Programm sind vorbehalten.